Amsterdam, ab 1979

Den Dingen auf den Grund gehen, verstehen – Angst und Neugierde: Die Arbeit auf der Amsterdamer Drogenszene war Herausforderung und Motivation. Wie leben und überleben Menschen mit einem abhängigen Kosum von verbotenen Drogen – und als Deutsche zugleich mit der Illegalität in einer fremden Stadt? Zum Beispiel, indem sie die feinen Muster der Rückseiten von Spielkarten sorgfältig ausschneiden und die kleinen Vierecke als LSD an unerfahrene Touristen verkaufen.

Amsterdam, 1984

aus fotografischen „Beifang“ wurde eine Passion: Straßenmusik. Damals noch vielfältig in Form, Stil und Qualität vor allem am Dam anzutreffen. Von außen willkürlich, aber doch mit einer inneren Organisation der Beteiligten. So profitierten viele vom Kuchen und verteidigten ihn.